Die Psalmen 113 bis 118 wurden beim Passamahl gesungen, sechs Lieder hintereinander. Jesus und seine Jünger haben sie an ihrem letzten Abend gesungen, bevor sie hinaus zum Ölberg gingen.
Darin kommt einiges vor, was man nicht erwartet: ein Meer, das davonläuft, Berge, die hüpfen wie Widder, Götzen aus Silber und Gold, die einen Mund haben und nicht reden können. Und dazwischen ganz leise Sätze — einer, den der Tod schon in seinen Netzen hatte, ruft um Hilfe und sagt danach zu sich selbst: Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe. Am Ende öffnen sich Tore, und der Stein, den die Bauleute weggeworfen hatten, liegt plötzlich an der wichtigsten Stelle. Mittendrin steht der Satz, den viele kennen: Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat.
Der Text wird dreimal gelesen, langsam, immer derselbe. Beim ersten Mal hörst du vielleicht noch zu. Danach musst du nichts mehr behalten.
Das Transkript
Der gesprochene Text dieser Folge, Wort für Wort.
Schön, dass du da bist. Nimm dir einen Moment … lass die Schultern fallen … und atme einmal tief durch.
Heute Nacht begleiten dich die Psalmen 113 bis 118 — eine Sammlung uralter Loblieder, die das jüdische Volk seit Jahrtausenden singt. Sie sprechen von einem Gott, der in den Himmel schaut und trotzdem den Einzelnen sieht — den Müden, den Kleinen, den, der am Ende seiner Kräfte ist.
Gerade jetzt, wo der Tag hinter dir liegt … darfst du einfach nur empfangen. Diese Worte sind nicht für dein Nachdenken — sie dürfen einfach über dich hinwegziehen, wie ruhiges Wasser. Mach es dir bequem … und lass los.
--- First Reading ---
Halleluja! Gepriesen sei der Name des HERRN Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang Erhaben über alle Völker ist der HERR, Wer ist dem HERRN gleich, unserm Gott, der niederschaut in die Tiefe, Er hebt aus dem Staub den Geringen empor um ihn sitzen zu lassen neben Edlen, Er verleiht der kinderlosen Gattin Hausrecht,
Halleluja! da ward Juda sein Heiligtum, Das Meer sah es und floh, die Berge hüpften wie Widder, Was war dir, o Meer, daß du flohest, (Was war euch) ihr Berge, daß ihr hüpftet wie Widder, Vor dem Anblick des Herrn erbebe, du Erde, der Felsen wandelt zum Wasserteich,
Nicht uns, o HERR, nicht uns, Warum sollen die Heiden sagen: Unser Gott ist ja im Himmel: Ihre Götzen sind Silber und Gold, Sie haben einen Mund und können nicht reden, sie haben Ohren und können nicht hören, mit ihren Händen können sie nicht greifen, Ihnen gleich sind ihre Verfertiger, Du, Israel, vertraue auf den HERRN! – Ihr vom Hause Aarons, vertraut auf den HERRN! – Ihr, die ihr fürchtet den HERRN, vertraut auf den HERRN! – Der HERR hat unser gedacht: er wird segnen, er wird segnen, die den HERRN fürchten, Der HERR wolle euch mehren, Gesegnet seid ihr vom HERRN, Der Himmel ist der Himmel des Allherrn, Nicht die Toten preisen den HERRN Doch wir, wir preisen den HERRN
Ich liebe den HERRN, denn er hat erhört ja, er hat sein Ohr mir zugeneigt: Umschlungen hatten mich des Todes Netze Da rief ich den Namen des HERRN an: Gnädig ist der HERR und gerecht, der HERR schützt den, der unbeirrt ihm traut: Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe, Ja, du hast mein Leben vom Tode errettet, ich werde noch wandeln vor dem HERRN Ich habe Glauben gehalten, wenn ich auch sagte: in meiner Verzagtheit hab’ ich gesagt: Wie soll ich dem HERRN vergelten Den Becher des Heils will ich erheben meine Gelübde will ich bezahlen dem HERRN, Kostbar ist in den Augen des HERRN Ach, HERR, ich bin ja dein Knecht, dir will ich Dankopfer bringen meine Gelübde will ich bezahlen dem HERRN, in den Vorhöfen am Hause des HERRN,
Lobet den HERRN, ihr Heiden alle! Denn machtvoll waltet über uns seine Gnade,
Danket dem HERRN, denn er ist freundlich, So bekenne denn Israel: So bekenne denn Aarons Haus: So mögen denn alle Gottesfürcht’gen bekennen: Aus meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN: Ist der HERR für mich, so fürchte ich nichts: Tritt der HERR für mich zu meiner Hilfe ein, Besser ist’s auf den HERRN vertrauen besser ist’s auf den HERRN vertrauen Die Heidenvölker alle hatten mich umringt: sie hatten mich umringt, umzingelt: sie hatten mich umringt wie Bienenschwärme; Man hat mich hart gestoßen, damit ich fallen sollte, Meine Stärke und mein Lobpreis ist der HERR, Jubel und Siegeslieder erschallen in den Zelten der Gerechten: die Hand des HERRN erhöht, Ich werde nicht sterben, nein, ich werde leben Der HERR hat mich hart gezüchtigt, Öffnet mir die Tore der Gerechtigkeit: Dies ist das Tor des HERRN: Ich danke dir, daß du mich erhört hast Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, vom HERRN ist dies geschehn, Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat: Ach hilf doch, HERR, Gesegnet sei, der da kommt im Namen des HERRN! Der HERR ist Gott, er hat uns Licht gegeben: Du bist mein Gott, ich will dir danken; Danket dem HERRN, denn er ist freundlich,
Wir hören diese Worte nun noch einmal … vielleicht fällt dir diesmal etwas anderes auf, ein einzelner Satz, ein Bild … oder du lässt sie einfach an dir vorbeiziehen, ganz ohne festzuhalten.
--- Second Reading ---
Halleluja! Gepriesen sei der Name des HERRN Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang Erhaben über alle Völker ist der HERR, Wer ist dem HERRN gleich, unserm Gott, der niederschaut in die Tiefe, Er hebt aus dem Staub den Geringen empor um ihn sitzen zu lassen neben Edlen, Er verleiht der kinderlosen Gattin Hausrecht,
Halleluja! da ward Juda sein Heiligtum, Das Meer sah es und floh, die Berge hüpften wie Widder, Was war dir, o Meer, daß du flohest, (Was war euch) ihr Berge, daß ihr hüpftet wie Widder, Vor dem Anblick des Herrn erbebe, du Erde, der Felsen wandelt zum Wasserteich,
Nicht uns, o HERR, nicht uns, Warum sollen die Heiden sagen: Unser Gott ist ja im Himmel: Ihre Götzen sind Silber und Gold, Sie haben einen Mund und können nicht reden, sie haben Ohren und können nicht hören, mit ihren Händen können sie nicht greifen, Ihnen gleich sind ihre Verfertiger, Du, Israel, vertraue auf den HERRN! – Ihr vom Hause Aarons, vertraut auf den HERRN! – Ihr, die ihr fürchtet den HERRN, vertraut auf den HERRN! – Der HERR hat unser gedacht: er wird segnen, er wird segnen, die den HERRN fürchten, Der HERR wolle euch mehren, Gesegnet seid ihr vom HERRN, Der Himmel ist der Himmel des Allherrn, Nicht die Toten preisen den HERRN Doch wir, wir preisen den HERRN
Ich liebe den HERRN, denn er hat erhört ja, er hat sein Ohr mir zugeneigt: Umschlungen hatten mich des Todes Netze Da rief ich den Namen des HERRN an: Gnädig ist der HERR und gerecht, der HERR schützt den, der unbeirrt ihm traut: Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe, Ja, du hast mein Leben vom Tode errettet, ich werde noch wandeln vor dem HERRN Ich habe Glauben gehalten, wenn ich auch sagte: in meiner Verzagtheit hab’ ich gesagt: Wie soll ich dem HERRN vergelten Den Becher des Heils will ich erheben meine Gelübde will ich bezahlen dem HERRN, Kostbar ist in den Augen des HERRN Ach, HERR, ich bin ja dein Knecht, dir will ich Dankopfer bringen meine Gelübde will ich bezahlen dem HERRN, in den Vorhöfen am Hause des HERRN,
Lobet den HERRN, ihr Heiden alle! Denn machtvoll waltet über uns seine Gnade,
Danket dem HERRN, denn er ist freundlich, So bekenne denn Israel: So bekenne denn Aarons Haus: So mögen denn alle Gottesfürcht’gen bekennen: Aus meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN: Ist der HERR für mich, so fürchte ich nichts: Tritt der HERR für mich zu meiner Hilfe ein, Besser ist’s auf den HERRN vertrauen besser ist’s auf den HERRN vertrauen Die Heidenvölker alle hatten mich umringt: sie hatten mich umringt, umzingelt: sie hatten mich umringt wie Bienenschwärme; Man hat mich hart gestoßen, damit ich fallen sollte, Meine Stärke und mein Lobpreis ist der HERR, Jubel und Siegeslieder erschallen in den Zelten der Gerechten: die Hand des HERRN erhöht, Ich werde nicht sterben, nein, ich werde leben Der HERR hat mich hart gezüchtigt, Öffnet mir die Tore der Gerechtigkeit: Dies ist das Tor des HERRN: Ich danke dir, daß du mich erhört hast Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, vom HERRN ist dies geschehn, Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat: Ach hilf doch, HERR, Gesegnet sei, der da kommt im Namen des HERRN! Der HERR ist Gott, er hat uns Licht gegeben: Du bist mein Gott, ich will dir danken; Danket dem HERRN, denn er ist freundlich,
Und noch einmal … ganz leise … du musst nichts mehr festhalten. Lass die Worte kommen … und wieder gehen … wie dein Atem. Gut so.
--- Third Reading ---
Halleluja! Gepriesen sei der Name des HERRN Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang Erhaben über alle Völker ist der HERR, Wer ist dem HERRN gleich, unserm Gott, der niederschaut in die Tiefe, Er hebt aus dem Staub den Geringen empor um ihn sitzen zu lassen neben Edlen, Er verleiht der kinderlosen Gattin Hausrecht,
Halleluja! da ward Juda sein Heiligtum, Das Meer sah es und floh, die Berge hüpften wie Widder, Was war dir, o Meer, daß du flohest, (Was war euch) ihr Berge, daß ihr hüpftet wie Widder, Vor dem Anblick des Herrn erbebe, du Erde, der Felsen wandelt zum Wasserteich,
Nicht uns, o HERR, nicht uns, Warum sollen die Heiden sagen: Unser Gott ist ja im Himmel: Ihre Götzen sind Silber und Gold, Sie haben einen Mund und können nicht reden, sie haben Ohren und können nicht hören, mit ihren Händen können sie nicht greifen, Ihnen gleich sind ihre Verfertiger, Du, Israel, vertraue auf den HERRN! – Ihr vom Hause Aarons, vertraut auf den HERRN! – Ihr, die ihr fürchtet den HERRN, vertraut auf den HERRN! – Der HERR hat unser gedacht: er wird segnen, er wird segnen, die den HERRN fürchten, Der HERR wolle euch mehren, Gesegnet seid ihr vom HERRN, Der Himmel ist der Himmel des Allherrn, Nicht die Toten preisen den HERRN Doch wir, wir preisen den HERRN
Ich liebe den HERRN, denn er hat erhört ja, er hat sein Ohr mir zugeneigt: Umschlungen hatten mich des Todes Netze Da rief ich den Namen des HERRN an: Gnädig ist der HERR und gerecht, der HERR schützt den, der unbeirrt ihm traut: Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe, Ja, du hast mein Leben vom Tode errettet, ich werde noch wandeln vor dem HERRN Ich habe Glauben gehalten, wenn ich auch sagte: in meiner Verzagtheit hab’ ich gesagt: Wie soll ich dem HERRN vergelten Den Becher des Heils will ich erheben meine Gelübde will ich bezahlen dem HERRN, Kostbar ist in den Augen des HERRN Ach, HERR, ich bin ja dein Knecht, dir will ich Dankopfer bringen meine Gelübde will ich bezahlen dem HERRN, in den Vorhöfen am Hause des HERRN,
Lobet den HERRN, ihr Heiden alle! Denn machtvoll waltet über uns seine Gnade,
Danket dem HERRN, denn er ist freundlich, So bekenne denn Israel: So bekenne denn Aarons Haus: So mögen denn alle Gottesfürcht’gen bekennen: Aus meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN: Ist der HERR für mich, so fürchte ich nichts: Tritt der HERR für mich zu meiner Hilfe ein, Besser ist’s auf den HERRN vertrauen besser ist’s auf den HERRN vertrauen Die Heidenvölker alle hatten mich umringt: sie hatten mich umringt, umzingelt: sie hatten mich umringt wie Bienenschwärme; Man hat mich hart gestoßen, damit ich fallen sollte, Meine Stärke und mein Lobpreis ist der HERR, Jubel und Siegeslieder erschallen in den Zelten der Gerechten: die Hand des HERRN erhöht, Ich werde nicht sterben, nein, ich werde leben Der HERR hat mich hart gezüchtigt, Öffnet mir die Tore der Gerechtigkeit: Dies ist das Tor des HERRN: Ich danke dir, daß du mich erhört hast Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, vom HERRN ist dies geschehn, Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat: Ach hilf doch, HERR, Gesegnet sei, der da kommt im Namen des HERRN! Der HERR ist Gott, er hat uns Licht gegeben: Du bist mein Gott, ich will dir danken; Danket dem HERRN, denn er ist freundlich,