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Schlafrechner
Wann solltest du ins Bett, damit der Wecker nicht mitten im Tiefschlaf klingelt? Sag, wann du aufstehen musst — oder wann du schlafen gehst.
Dafür solltest du einschlafen um:
- 21:45
- 23:15
- 00:45
- 02:15
Gerechnet mit 90-Minuten-Zyklen und 15 Minuten zum Einschlafen. Fünf bis sechs Zyklen sind für Erwachsene der übliche Richtwert.
Und für die Minuten davor: ein Bibelvers zum Einschlafen.
Warum in Zyklen rechnen und nicht in Stunden
Schlaf verläuft nicht gleichmäßig. Er durchläuft Phasen — Leichtschlaf, Tiefschlaf, REM — und wiederholt diese Abfolge mehrmals pro Nacht. Ein voller Durchgang dauert im Mittel etwa 90 Minuten. Klingelt der Wecker am Ende eines Zyklus, im Leichtschlaf, fällt das Aufstehen meist leichter. Reißt er dich aus dem Tiefschlaf, fühlst du dich benommen, auch wenn du insgesamt länger geschlafen hast. Genau deshalb kann eine kürzere Nacht sich besser anfühlen als eine längere.
90 Minuten sind ein Mittelwert, keine Stoppuhr
Das sagen die wenigsten Schlafrechner dazu: Zyklen sind individuell. Sie liegen etwa zwischen 70 und 120 Minuten, unterscheiden sich von Person zu Person und werden im Lauf der Nacht länger — der Tiefschlaf nimmt ab, der REM-Anteil zu. Ein Rechner, der dir die Minute exakt nennt, tut so, als wüsste er etwas, das niemand wissen kann.
Nimm die Zeiten also als Vorschläge. Probier über ein paar Nächte, welche sich für dich richtig anfühlt — und halte sie dann möglichst ein. Ein fester Rhythmus wirkt zuverlässiger als jede einzelne perfekt berechnete Nacht.
Wenn das Problem nicht die Uhrzeit ist
Ein Rechner hilft beim Planen. Er hilft nicht, wenn du im Bett liegst und die Gedanken nicht zur Ruhe kommen. Dafür haben wir Handfesteres geschrieben:
- Schnell einschlafen: 7 Methoden
- Nachts um 3 Uhr wach
- Die militärische Schlafmethode
- Einschlafhilfe mit Gottes Wort
- Bibelverse gegen Schlaflosigkeit
- Ein Gebet, wenn du nicht schlafen kannst
Häufige Fragen
- Wie funktioniert der Schlafrechner?
- Du sagst, wann du aufstehen musst — der Rechner zählt in Schlafzyklen von etwa 90 Minuten zurück und rechnet 15 Minuten zum Einschlafen dazu. Heraus kommen mehrere Zeiten. Wach wirst du am ehesten erholt, wenn der Wecker ans Ende eines Zyklus fällt und nicht mitten in den Tiefschlaf.
- Sind 90 Minuten pro Schlafzyklus exakt?
- Nein, und kein Rechner kann das leisten. 90 Minuten ist ein Mittelwert; real liegen Zyklen etwa zwischen 70 und 120 Minuten, unterscheiden sich von Mensch zu Mensch und werden im Lauf der Nacht länger. Nimm die Zeiten als Richtwerte, nicht als Stoppuhr — die passende ist die, nach der du dich wach fühlst.
- Wie viele Schlafzyklen brauche ich?
- Für Erwachsene gelten fünf bis sechs Zyklen als guter Richtwert, also rund siebeneinhalb bis neun Stunden. Vier Zyklen (sechs Stunden) sind eine Notlösung für eine kurze Nacht, drei sind zu wenig für mehr als einen Tag.
- Warum 15 Minuten zum Einschlafen?
- Weil kaum jemand in der Sekunde einschläft, in der das Licht ausgeht. 10 bis 20 Minuten gelten als normal. Brauchst du regelmäßig deutlich länger, verschiebe deine Zubettgehzeit entsprechend nach vorn.
- Hilft ein fester Rhythmus mehr als der richtige Zyklus?
- Ja. Jeden Tag ungefähr zur selben Zeit aufzustehen wirkt zuverlässiger als das Ausrechnen einzelner Nächte. Sieh den Rechner als Startpunkt für einen Rhythmus, nicht als Rezept für eine einzelne Nacht.
Still liest dir abends die Schrift vor — Abendgebete, Andachten, Psalmen und Einschlafgeschichten, damit die Zeit bis zum Einschlafen nicht die schwerste des Tages ist. Hol dir die App.
Der Schlafrechner ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn du über längere Zeit schlecht schläfst, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.